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Entwicklung der Lokalen Agenda 21 in Rheinstetten

Frühjahr 2000:
Beschluss zur Aufstellung einer Lokalen Agenda 21 gemäß dem Leitgedanken der UN-Konferenz in Rio de Janeiro 1992

Sommer 2000:
Beauftragung der Kommunalentwicklung LEG Baden-Württemberg GmbH, den Einstieg in Rheinstetten zu organisieren.

12. Oktober 2000:
Auftaktveranstaltung in der Festhalle Neuburgweier mit über 100 Bürgerinnen und Bürgern. Ziele und Ablauf der Agenda werden vorgestellt.

Oktober - Dezember 2000:
71 Bürgerinnen und Bürger melden sich verbindlich zur Teilnahme an jeweils vier Arbeitskreissitzungen zu folgenden Themenbereichen an:

  • Freizeit - Kultur - Sport
  • Erholung - Landschaft - Wohnen - Verkehr
  • Miteinander Leben
  • Arbeit, Wirtschaft und Einzelhandel
    Der Agendarat tagt parallel zu den Arbeitskreissitzungen, um die Ergebnisse aus den Arbeitskreisen abzustimmen und das Verfahren zu koordinieren.

    14. Februar 2001
    In der abschließenden Präsentationsveranstaltung wurden 20 Agendaprojekte vorgestellt, die in insgesamt gut 650 Stunden ehrenamtlicher Tätigkeit entwickelt wurden. Sie werden überwiegend durch bürgerschaftliches Engagement getragen.

    23.10.2001
    Der Agendarat beschließt unter Zustimmung des Stadtrates seine Geschäftsordnung.

    20.07.2002
    Die Rheinstettener Erklärung wird in öffentlichen Bürgerforen erarbeitet. Sie wurde vom Stadtrat, den Pfarrern der Kirchengemeinden, den Schulrektoren, den Vereinsvorständen sowie den lokalen Wirtschaftsvertretern unterzeichnet.
    In Baden-Württemberg engagieren sich ehrenamtlich sehr viele Menschen, es wird deshalb als "Bürgerland" bezeichnet. Zum 50jährigen Gründungsjubiläum zog die "Karawane Bürgerland" durch das Land und machte an diesem Tag in Rheinstetten zum Thema "Eine Welt" Halt.

    20.11.2003
    Rheinstetten unterzieht sich 2003 einem bundesweit einzigartigen "Eine-Welt-Audit". In zwei Workshops werden Visionen und deren Realisierung in Rheinstetten erarbeitet. Eines der konkreten Resultate des Audits ist die Gründung des "Eine-Welt-Netzwerkes", das sich als Plattform für die in Rheinstetten tätigen Eine-Welt-Gruppen versteht.