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Navarrenx
(Text des Syndicat d'Initiative)
Herz des Béarn (64190 FRANKREICH) Bastion des alten Navarra
Im Herzen des alten Béarn, im friedlichen Hügelland am Fusse der mächtigen Pyrenäenkette, reckt Navarrenx oberhalb der Ufer des Gave d'Oloron seine jahrhundertealten Stadtmauern gen Himmel.
Lange bevor diese Stadtmauern entstanden, hatten die Vicomtes des Béarn in dieser einzigartigen Gegend am Zusammenfluss des Gave und des Larroder einen befestigten Turm errichtet.
Bereits im XIII. Jahrhundert wurde Navarrenx zur mittelalterlichen Festungsanlage ausgebaut. Im Jahre 1537 wurde diese Festung von den Fürsten von Orange belagert und bald bezwungen. Seitdem galt sie als unzureichend gesichert.
Die Könige von Navarra, die ihr blühendes Reich vor dem Zugriff der Feinde schützen wollten, begannen ab 1537 mit der Erbauung einer bastionsartig befestigten Stadtmauer, die heute noch beinahe vollständig erhalten ist. Ein italienischer Architekt, Fabrici Siciliano, kam eigens aus Verona und errichtete in Navarrenx eine Bastei nach italienischem Vorbild, die erste dieses zu jener Zeit völlig neuartigen Typs auf französischem Boden.
Auf einer Erdaufschüttung ragten die bastionsartig vorspringenden Trutzmauern in die Höhe und zeugten davon, dass die Militärarchitektur in eine neue, entscheidende Entwicklungsphase eingetreten war, die ein Jahrhundert später unter Vauban ihre Vollendung erreichen sollte.
Das soeben fertiggestellte Mauerwerk wurde während der Religionskriege, die den Béarn heimsuchten, auf eine harte Probe gestellt.
Im Jahre 1569 hielt Navarrenx einer dreimonatigen Belagerung stand, während der der Baron d'Arros, ein Leutnant von Jeanne d'Albret, es erbittert verteidigte.
Damals hielten sich die Comtes de Béarn häufig dort auf.
Insbesondere Marguerite de Béarn, die der Stadt im Jahre 1316 die Stadtrechte gab, und später suchte Jeanne d'Albret mit dem zukünftigen Heinrich IV. in ihren Mauern Zuflucht. In der Kirche von Navarrenx, die ein reformiertes Gotteshaus geworden war, legte sie das protestantische Glaubensbekenntnis ab.
Fünfzig Jahre später (1620) kniete ihr Enkel Ludwig XIII. in eben diesem Gotteshaus nieder und übergab es wiederum der katholischen Kirche.
Navarrenx lebt hauptsächlich vom Handel, und sein Mittwochsmarkt erfreut sich einer grossen Beliebtheit.
Navarrenx verfügt ausserdem über ein reichhaltiges Freizeitangebot Campingplätze, Hotels, Tennisplätze, Sporthallen, Pelota-Mauer, beheiztes Schwimmbad, Ausflüge mit Pottok-Tragpferden, Gästezimmer in Bauernhöfen. Navarrenx freut sich, Ihnen seine Gastfreundschaft anbieten zu können.
Der Pyrenäenfluss Gave d'Cloron lädt Sie zu Kajak und Rafting, zum Forellen und Lachsangeln ein.
In unserem friedlichen und anziehenden Städtchen werden Sie das Leben geniessen. Wenden Sie sich bitte an den Verkehrsverein:
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